Jubiläum 40 Jahre SPD Waischenfeld
Liebe Freunde der Waischenfelder SPD,
am 2. Januar 1972 wurde im Gasthof Rotes Roß in Waischenfeld der
SPD-Ortsverein Waischenfeld gegründet. 2012 können wir, die
Waischenfelder Sozialdemokraten, nun auf 40 Jahre zurückblicken.
Wir wollen dieses Jubiläum am 8. Januar 2012 mit einer kleinen
Feierstunde ab 14:30 Uhr im Gasthof Jöbstel begehen.
Zu unserer Festveranstaltung mit Ehrungen möchten wir alle Freunde
unseres Ortsvereins recht herzlich einladen.
Mit solidarischen Grüßen
Dr. Udo Lunz
1. Vorsitzender
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SPD-Ortsverein aktiv beim Ferienprogramm 2011
Bereits Anfang August organisierte der SPD-Ortsverein federführend das
Zeltlager am Tennisgelände, an dem 40 Kinder aus dem Stadtgebiet
teilnahmen.
Darüber hinaus führten die beiden SPD- Stadträte Richard Haas und Udo
Lunz noch zwei weitere Aktionen durch. Am 11. August wurde eine
Fußball-Olympiade mit anschließendem Fußballmatch durch-geführt. Am
Freitag, den 26. August stand dann für die Kinder und Jugendlichen
„Tischtennis für alle“ mit Rundlauf und einem Mini-Turnier im Bürgerhaus
in Breitenlesau auf dem Programm.
Hier geht
es zu den Bildern (pdf-Datei)
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„Sommercamp im Ferienprogramm vom 5. bis 7. August“
Das vierte Kinderzeltlager im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt
Waischenfeld stand unter dem Motto Sommercamp. Auf dem Gelände oberhalb
des Tennisplatzes campierten 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 6
bis 13 Jahren bei weitestgehend schönem Sommerwetter von Freitag bis
Sonntag. Hauptverantwortlich für die Organisation war die Waischenfelder
SPD mit Stadtrat Udo Lunz an der Spitze. Weitere Hauptaktivisten waren
der Tennisverein, die Wasserwacht, Jugendliche vom Jugendstadtrat und
der Fußball B-Jugend, die Organisatorin der gesamten Ferienprogramms
Gerdi Keller und insbesondere die vielen Mütter und Väter. Mehr als 25
Helfer und Helferinnen nahmen sich somit insgesamt mehr als 320 Stunden
Zeit, um die Kinder rund um die Uhr zu betreuen - von der Organisation
im Vorfeld, der Zubereitung der Verpflegung, der Durchführung der
Freizeitaktivitäten bis hin zur Nachtwache.
Am Samstag besuchten die Teilnehmer des Sommercamps bei schönstem
Sommerwetter das Waischenfelder Schwimmbad, wo einige Mitglieder der
Wasserwacht zusätzlich die Aufsicht über die Kinder übernahmen. Carina
Bartsch organisierte mit dem Tennisverein erste Trainingsstunden für
angehende Tennistalente. Die weitere freie Zeit verbrachten die Kids mit
verschiedenen Spielen (Brett- und Kartenspiele, Nachtwanderung,
Miniolympiade, Hockey und Fußball), mit Chillen mit Freunden im Zelt und
auf dem Tennisgelände und am Lagerfeuer mit Backen von Stockbrot).
Hier geht es
zu den Bildern (pdf-Datei)

Gratulation zum 75. Geburtstag von SPD-Gründungsmitglied Manfred
Höfig

Am 20. Juli 2011 feierte Manfred Höfig seinen 75. Geburtstag. Udo Lunz
gratulierte dem Jubilar in der Schweinzmühle und überreichte dem
Gründungsmitglied der Waischenfelder SPD einen Geschenkgutschein im
Auftrag des Ortsvereins.
SPD-Stadtrat referiert bei Veranstaltung Richtig bewerben des
Jugendstadtrats Waischenfeld
„Richtig bewerben“: Es gibt ein Leben nach der Schule /
Informationsveranstaltung des Jugendstadtrates Waischenfeld im Juni 2011
Kurz vor Ende des Schuljahres organisierte der Waischenfelder
Jugendstadtrat mit Jan Wolf und Jessica Knauer an der Spitze eine
Informationsveranstaltung für Schüler und Eltern zum Thema „Richtig
bewerben“. Referenten der Veranstaltung im Jugendraum in der
Waischenfelder Grundschule waren Peter Liewald, Mitarbeiter im Bereich
Bildung und verantwortlich für den Pakt für Ausbildung bei der IHK
Bayreuth und der Waischenfelder Stadtrat Udo Lunz.
Peter Liewald referierte über „das Leben nach der Schule“. Liewald
beschrieb in seinem Vortrag den gesamten Bewerbungsprozess von der
Klärung der Voraussetzungen über die Suche nach geeigneten und möglichen
Ausbildungsbetrieben, die Anforderungen an Anschreiben und Lebenslauf
bis hin zum Ablauf eines Vorstellungsgesprächs. Zuerst müssen sich die
Ausbildungsplatzsuchenden klar machen, was sie können und was sie
wollen. Dabei ist es wichtig, sich der eigenen Stärken und Schwächen
bewusst zu sein. Haben die Jugendlichen einen Wunschberuf gefunden, gilt
es dann einen entsprechenden Betrieb zu finden, der Ausbildungsplätze in
diesem Beruf anbietet. Ist dies zum Beispiel in der Umgebung nicht
möglich, sollte man nach verwandten Berufen Ausschau halten.
Die Anforderungen an eine gute Bewerbung, die Peter Liewald in seinem
Referat darstellte, erarbeitete Udo Lunz anschließend mit den
Jugendlichen anhand von Praxisbeispielen:
Zu einem guten Anschreiben gehört unter anderem eine vollständige
Adresse. Ist eine Handynummer angegeben, dann ist der
Ausbildungsplatzsuchende jederzeit durch die Firma erreichbar. Die
Email-Adresse muss seriös sein und soll aus Vor- und Nachnamen bestehen.
Ferner ist die korrekte Firmenbezeichnung ebenso wichtig wie die
Darstellung der Gründe, warum man sich bei diesem Unternehmen bewirbt.
Um Schreibfehler zu vermeiden, sollte die Bewerbung von einem Freund
oder den Eltern gelesen und korrigiert werden.
.
Bei Ausbildungsmessen wie zum Beispiel am 9. Juli 2011 in Bamberg können
sich Schüler und Eltern über Berufe und Firmen informieren.
Für die Bamberger Ausbildungsmesse bietet die Waischenfelder SPD einigen
Jugendlichen eine Mitfahrgelegenheit an. Interessanten können sich bei
Udo Lunz per Email unter udo.lunz@gmx.de melden.
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Arbeitstreffen zum Thema Jugendarbeit der Waischenfelder SPD
Der SPD-Ortsverein Waischenfeld-Aufsess hat am 10. Mai zu einem
Arbeitstreffen zum Thema Jugendarbeit in den Gasthof Jöbstel eingeladen.
Dabei wurde ein Grundkonzept für das Zeltlager im Rahmen des städt.
Ferienprogramms Anfang August erarbeitet. Die Aktion findet in diesem
Jahr von Freitagnachmittag 5. August, bis Sonntagvormittag 7. August am
Tennisplatz statt und soll wieder mit anderen Vereinen durchgeführt
werden. Anfang Herbst beabsichtigen die Mitglieder einen Spielnachmittag
oder -abend für Kinder und Jugendliche im Jugendraum zu organisieren.
Bei entsprechender Resonanz soll dann eine Waischenfelder
Herbstolympiade mit mehreren Disziplinen durchgeführt werden, sie sich
über mehrere Termine erstrecken soll. Nach Meinung der Anwesenden sei es
wichtig, dass auch außerhalb der Sommerferien ein Freizeitangebot für
Jugendliche sinnvoll ist, um unter anderem eine Alternative zu Computer
und Fernseher zu bieten. Vorsitzender Udo Lunz stellt abschließend noch
einen Leitfaden eines Kreisjugendrings aus Schwaben vor, in dem
beschrieben ist, wie man professionell ein Ferienprogramm und die
Jugendarbeit in einer Gemeinde gestalten kann.
Neben dem Thema Jugendarbeit wurde auch intensiv über das Thema
Tetra-Funk diskutiert. Die Stadträte Richard Haas und Udo Lunz gaben
einen Überblick über die Historie dieses Themas seit der ersten Anfrage
für einen Masten zwischen Heroldsberg und Saugendorf im März 2010. Der
Sprecher der Bürgerinitiative, Kai Bützler aus Nankendorf nimmt am
nächsten Dienstag beim Gespräch mit Staatssekretär Eck im Landtag teil.
Nach seiner Auffassung ist aber eine Bürgerinformationsversammlung nach
diesem Termin mit Vertretern aller beteiligten Stellen auf jeden Fall
noch erforderlich.
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Durchstarten zum Traumjob: Workshop des JUST und der SPD mit
Trainerin Angelika Limmer
Zahlreiche Jugendliche und Eltern aus Waischenfeld und Umgebung sind zu
einem Workshop des Jugendstadtrats und der Waischenfelder SPD zum Thema
„Durchstarten zum Traumjob“ mit Angelika Limmer, Trainerin für
Personalentwicklung und Konfliktmanagement, am 15. April 2011 in den
Jugendraum in der Grundschule gekommen.
Tipps zur richtigen Berufsfindung: Was ist der richtige Beruf für mich?
Wo liegen meine Stärken? Was interessiert mich besonders? Was mache ich
gerne in meiner Freizeit? Diese und weitere Fragen beantworteten die
Jugendlichen in einem von Angelika Limmer erstellten Fragebogen, um das
eigene Profil zu ermitteln. Haben die Jugendlichen sich so selbst
eingeschätzt, dann können bzw. müssen sie herausfinden, welche Berufe
dazu passen. So gibt es sogar einen Beruf zu dem die Eigenschaften "chillen
in der Freizeit mit Freunden, aber ab und zu dann die Herausforderung
mit viel Action" ganz gut passen: die Berufsfeuerwehr. Der Arbeitsablauf
eines Berufsfeuerwehrmanns sieht sehr viel Zeit mit Schulungen, Übungen
und Wartung der Gerätschaften und Bereitschaftsdienst unter anderem am
Wochenende vor. Bei einer Alarmierung müssen die Berufsfeuerwehrmänner
dann innerhalb von sehr kurzer Zeit ihre volle Leistungsbereitschaft
abrufen. Angelika Limmer betonte, dass junge Leute oft nicht darauf
kommen, was ihre Interessen mit einem Beruf zu tun haben könnten. Dies
gelte es aber, sich bei der Berufwahl klar zu machen.
Neue Denkansätze bei der Berufswahl: Udo Lunz stellte fest, dass es
wichtig ist, eingefahrene Gedankenstrukturen zu durchbrechen und neue
Ansätze bei der Berufswahl anzuwenden. Jeder Jugendliche muss sich nach
Aussage von Angelika Limmer klarmachen, dass zukünftig lebenslanges
Lernen und sich verändernde Berufe zum Alltag gehören werden. Deshalb
ist es umso wichtiger, dass sich Jugendliche ihrer Stärken und
Interessen bewusst sind und sich für einen Beruf entscheiden, der ihnen
Freude an der Arbeit bereitet. Unmotivierte Mitarbeiter sind öfter
krank, erbringen weniger Leistung und werden oft als Erste entlassen.
Begeisterung für einen Beruf kann zum Beispiel bei einem
Schnupperpraktikum den zukünftigen Arbeitgeber überzeugen und somit auch
schlechtere Noten im Zeugnis mehr als wettmachen.
Nächste Veranstaltung: Richtig bewerben. Als Folgeveranstaltung wird der
Waischenfelder Jugendstadtrat in den nächsten Wochen die Aktion „Richtig
bewerben“ durchführen. Hierbei geht es dann um Tipps für eine
erfolgreiche Bewerbung und um die Vorbereitung zu Auswahltests, wie sie
häufig in Industriebetrieben angewandt werden.

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Neuwahlen des SPD-Ortsvereins Waischenfeld-Aufsess
Neuwahlen waren der Schwerpunkt einer Versammlung des SPD-Ortsvereins
Waischenfeld am 1. April im Gasthof Sonne in Waischenfeld. Weiterhin
wurde über das aktuelle Thema Tetra-Funk und die Jugendarbeit des
Ortsvereins diskutiert.
Neuwahlen: Johannes Haas neuer Stellvertreter für Franz Schuster:
Bei den Neuwahlen des SPD-Ortsvereins gab es einen Generationswechsel
beim zweiten Vorsitzenden. Franz Schuster, Gründungsmitglied der
Waischenfelder SPD verzichtete aus persönlichen Gründen auf eine weitere
Amtszeit. Neuer Stellvertreter aus Waischenfeld ist nun Johannes Haas.
Im Amt bestätigt wurden der Vorsitzende Udo Lunz aus Breitenlesau,
Stellvertreter Matthias Arneth aus Hochstahl/Aufseß und Kassier Markus
Bäuerlein aus Nankendorf. Delegierte für den Kreisverband und
Unterbezirk sind Udo Lunz und Matthias Arneth. Darüber hinaus wurde
Stadtrat Richard Haas als Jugendbeauftragter gewählt.
Unterstützung der Bürgerinitiative Tetrafunk freies Gebiet Waischenfeld:
Stadtrat Udo Lunz berichtete, dass durch eine erneute Anfrage von
Bürgerinitiativensprecher Kai Bützler und der SPD-Stadträte, nun eine
Bürger-informationsveranstaltung durch die Stadt geplant wird. Von den
drei bekannten Standorten in Nankendorf, Waischenfeld und Eichenbirkig
werden für die Masten in Nankendorf und Eichenbirkig Alternativen
gesucht. Die Stadträte Lunz und Haas akzeptieren nicht, dass der
Behördenfunk auf den bestehenden Mobilfunkmasten oberhalb des
Sportplatzes am Greiner platziert wird. Für diesen bisherigen Mast gibt
es im Stadtrat nur eine Grundsatzentscheidung für weitere
Mobilfunkanbieter mit gleicher Technik. Für die andere
Tetra-Funk-Technik, für die bisher der Nachweis fehlt, dass sie nicht
gesundheitsgefährdend ist, gibt es im Stadtrat bisher keinen Beschluss
bzw. Zustimmung.
Schwerpunktthema Jugendarbeit:
Die Waischenfelder SPD setzt ihre Aktivitäten zum Thema Jugendarbeit
fort und hat bereits weitere Veranstaltungen geplant. Am Freitag, den
15. April kommt Angelika Limmer Unternehmensberaterin für
Personalentwicklung und Konfliktmanagement aus Erlangen nach
Waischenfeld, um die Jugendlichen mit einem Vortrag und anschließender
Diskussion bei der Berufsfindung zu unterstützen. Udo Lunz wird darüber
hinaus danach bei der Aktion Richtig bewerben des Jugendstadtrats als
Referent zum Thema „Tipps für Bewerbungen und Auswahltests“ zur
Verfügung stehen. Beim Ferienprogramm der Stadt Waischenfeld wird der
SPD-Ortsverein wieder mit anderen Gruppierungen das Zeltlager beim
Tennisplatz vom 5. bis 7. August organisieren. Weiterhin führen die
Stadträte Haas und Lunz eine Trainingseinheit für junge Fußballtalente
durch.

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) stv. Vorsitzenden Matthias Arneth, stv.
Vorsitzenden Johannes Haas, Kassier Markus Bäuerlein und Vorsitzenden
Dr. Udo Lunz.
70. Geburtstag Hildegard Piringer
Hildegard Piringer, seit Januar 2000 Mitglied der SPD, konnte am
24.03.2011 ihren
70. Geburtstag feiern. Vorsitzender Dr. Udo Lunz gratulierte der
Jubilarin und überreichte
im Auftrag des Ortsvereins ein Geschenk.

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Versammlung: Bürgerinitiative Tetra-Funk freies Gebiet Waischenfeld
Nach Ansicht der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordneten Inge Aures lässt
sich die Einführung des Behördenfunks (BOS) nicht mehr stoppen. Auf
Einladung des Waischenfeld-Aufsesser SPD-Ortsvereins war Aures nun zu
einer weiteren Informationsversammlung der Bürgerinitiative „Tetra-Funk
freies Gebiet Waischenfeld“ in den Brauereigasthof Schroll in Nankendorf
gekommen.
Aures machte dabei deutlich, dass man bei der Einführung des digitalen
Behördenfunks bei der gesamten Planung lange hinterherhänge. Schon zur
Fußballweltmeisterschaft 2006 hätte dieser eingeführt sein sollen. Dass
BOS flächendeckend kommt, habe der Bund vorgegeben. Der größte Fehler
sei es jedoch gewesen, die Entscheidungen dazu vorbei am Bürger treffen
zu wollen. Bis vor eineinhalb Jahren lief das noch alles hinter
verschlossenen Türen ab, so Aures, die bemängelte, dass sich ein
normaler Bürger nicht direkt informieren könne, sondern sich alles
mühsam erarbeiten muss. Rund 800 der 980 geplanten BOS-Funkmaststandorte
in Bayern seien bereits vertraglich abgesichert. Petitionen dagegen sind
im Landtag nur etwa acht bisher behandelt worden. Der Widerstand der
Bevölkerung sei daher eher sehr gering. Laut Aures sei es aber nun so,
dass mit der Stadt und den Bürgern bezüglich der Maststandorte ein
Einvernehmen hergestellt werden müsse. Sie forderte mehr Transparenz,
damit jeder Bürger nachvollziehen kann, wieso gerade dieser Standort
ausgewählt wurde. Für die drei Maststandorte auf Waischenfelder Gebiet
würden derzeit noch Alternativen geprüft und das Ergebnis sei noch diese
Woche zu erwarten. Dann könnte der Bürgermeister zu einer offiziellen
Veranstaltung mit den Bertreibern einladen, so Aures, die aber auch
betonte, dass die Einführung von BOS nun weitaus teurer kommt als
ursprünglich ermittelt. Im Schnitt sollte ein Mast 133000 Euro kosten,
nun sind es 214000 Euro geworden. Dies seien alleine für Bayern nun
Mehrkosten von 73 Millionen Euro und bis 2021 müsse man mit Gesamtkosten
nur in Bayern mit rund 900 Millionen Euro rechnen. Aures stellte auch
klar, dass jede Gemeinde für die Feuerwehr und somit auch für deren
Funkempfang zuständig sei. Der Waischenfelder Bürgerinitiative riet sie,
ihre geplante Petition schnellstmöglich einzureichen. Denn wenn die
Masten erst im Bau sind sei es zu spät, so Aures. Der Sprecher der
Bürgerinitiative, Kai Bützler, kritisierte, dass man von den offiziellen
Stellen eigentlich keine Informationen bekomme.
Im Vordergrund der geplanten Waischenfelder Petition, zu der derzeit
noch Unterschriften gesammelt werden, stehe der Gesundheitsaspekt. „Wir
wollen von der Regierung unterschrieben haben, dass dieser Funk nicht
gesundheitsschädlich ist“, so Bützler, der als oberstes Ziel der
Petition die Schadensbegrenzung nannte. Den Behördenfunk an sich lehne
seine Initiative nicht ab, sondern die Art der Strahlung. „Wir sind der
Meinung, dass es Alternativen gibt und dies zu einer Sache von
Lobbyisten geworden ist“, so Bützler. „Nicht einmal unser Bürgermeister
wusste, was Tetrafunk ist“, so Barbara Zeilmann, die auf Wissenschaftler
verwies die sagen, dass dieser sehr schädlich für Mensch und Natur sei.
Zudem wolle man wissen wo die Masten in den Nachbargemeinden stehen
sollen. Denn wir werden ja doppelt oder dreifach bestrahlt, so Zeilmann.
Für Bützler ist es nicht nachvollziehbar, wieso auf Waischenfelder
Gebiet alle sechs Kilometer ein Mast gebaut werden müsse, weil die
Antennen doch angeblich bis zu 25 Kilometer weit strahlen. „Wieso
zerstört man jetzt absichtlich die Natur, ist das nicht verrückt“, so
auch Inge Swann und nach Meinung von Helmut Zapf gehe es einzig um
Wirtschaftsinteressen und die Machterhaltung von Parteien. Für Stadtrat
Richard Haas ist es auch ein Ding der Unmöglichkeit, dass auf den
O2-Masten oberhalb von Waischenfeld auch Tetrafunk kommen soll. Denn
dort befinden sich Sport- und Tennisplätze. „Die sollten das Geld lieber
ins Gesundheitswesen oder die Bildung investieren“, meinte Rosi
Steinbecher und Zeilmann ergänzte, dass es nicht sein könne, dass ohne
eine Studie so viele Milliarden rausgeworfen werden. „Das steht einem
einfach bis oben hin“ so Zeilmann, die an die Kombiklasse erinnerte. „Da
wollten wir nur einen Lehrer haben und da hieß es, dass dafür kein Geld
da ist. Aber für so einen Scheiß gibt’s jetzt Millionen“, so Zeilmann
wörtlich. Laut Bützler werde aber auch das Grundgesetz mit Füßen
getreten da kein Mensch definitiv sagen könne, ob es
gesundheitsgefährlich ist. „Wieso sind in der Schweiz die Grenzwerte
viel niedriger, sind das andere Menschen“, so Bützler, der auch
Kreisbrandrat Hermann Schreck kritisierte. „Die Meinung des
Kreisbrandrats, dass die Diskussionen nun aufhören müssen weil man die
Antennen braucht, finde ich unmöglich“, so Bützler. 3. Bürgermeister
Kurt Neuner verwies darauf, dass die Petition auf die athermische
Strahlung abzielt für die es noch keine Grenzwerte gäbe. „Bevor die
Untersuchungen dazu bis 2013 nicht abgeschlossen sind, dürfen auch keine
Masten aufgestellt werden“, so Neuner, dem es vor allem aber auch um
Schadensbegrenzung geht. Neuner riet abzuwarten bis die
Alternativstandorte genannt werden. Den Mast oberhalb von Nankendorf
hätte er gerne viel weiter von der Wohnbebauung, eventuell in Richtung
Kaupersberg, verschoben.
Text: Thomas Weichert, freier Journalist aus Waischenfeld
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Jahresauftakt 2011 des SPD-Ortsvereins Waischenfeld-Aufsess
Die Jahresauftaktveranstaltung 2011 des SPD-Ortsvereins
Waischenfeld-Aufsess fand am 07.01.2011 im Gasthof Jöbstel statt.
Vorsitzender Udo Lunz begrüßte die Mitglieder und Freunde des
Ortsvereins als auch eine starke Abordnung der Hollfelder Genossen mit
Frank-Rainer Hott an der Spitze. Zur Veranstaltung sind auch Kai Bützler,
Barbara Zeilmann und Werner Schwarz aus Nankendorf als Vertreter der
Bürgerinitiative „Tetra-Funk freies Gebiet Waischenfeld“.
Schwerpunktthema Jugendarbeit:
In einem Rückblick berichtete Vorsitzender Udo Lunz über die zahlreichen
Veranstaltungen des Ortsvereins. Ein Schwerpunkt in 2010 war im Rahmen
der kommunalen Zukunftswerkstätte des Ortsvereins die Intensivierung der
Jugendarbeit. Beim Ferienprogramm der Stadt Waischenfeld organisierte
der SPD-Ortsverein zusammen mit anderen Vereinen das Zeltlager, das
wegen des schlechten Wetters in der Schulaula und Turnhalle stattfand.
Weiterhin wurde die Burg Rabenstein mit einer Führung durch Wolfgang
Huppmann besucht. Im Frühjahr 2010 war der zweitjüngste Bürgermeister
Deutschlands, Jonas Merzbacher aus Gundelsheim in Waischenfeld. Das
Thema der Veranstaltung lautete „Die Jugend ist gefragt – anpacken statt
einpacken“. Weiterhin fand ein Treffen mit dem Waischenfelder
Jugendstadtrat (JUST) statt. Im Juli wurde dann mit dem JUST auch eine
Diskussionsrunde mit Bürgermeister Pirkelmann kurz vor seiner Wiederwahl
durchgeführt.
Dem langjährigen Wunsch nach einem Jugendtreff ist die Jugend in
Waischenfeld nun sehr nahe gekommen. Im ehemaligen Werkraum der
Grundschule steht nun ein Raum für Jugendliche und Jugendarbeit zur
Verfügung, der vom Burschenverein hergerichtet wurde und auch genutzt
wird. Nach der Neuwahl der JUST noch im Januar wollen die Stadträte Udo
Lunz und Richard Haas den neuen Jugendstadtrat einladen, um das Thema
Jugendarbeit und Jugendtreff voranzutreiben. Kai Bützler und Frank
Töpfer schlugen 12 Events in 12 Monaten vor, die idealerweise von
mehreren Gruppierungen organisiert werden, um den Aufwand auf mehrere
Schultern zu verteilen.
Unterstützung der Bürgerinitiative Tetrafunk freies Gebiet Waischenfeld:
Kai Bützler und Barbara Zeilmann berichteten zum Thema Behördenfunk
(BOS). Kritisiert wurden die geheimnisvolle Vorgehensweise bei der
Standortauswahl der Behörden und die fehlende Information der
Bürgerinnen und Bürger. Bei den Gesundheitsrisiken werde von staatlicher
Seite immer nur auf die Einhaltung der Grenzwerte für die thermischen
Wirkungen der Tetra-Funk-Strahlung hingewiesen. Die athermischen Risiken
auf den Menschen wie zum Beispiel Schlafstörungen, für die es überhaupt
keine Grenzwerte gibt, werden von den Behörden nicht in Betracht
gezogen. Ergebnisse diesbezüglicher Studien sollen erst im Jahr 2014
vorliegen. Da die Masten aber bereits früher gebaut werden sollen, will
man in Waischenfeld nicht Teil eines Großversuchs sein. Als Nächstes
plant die Bürgerinitiative in Waischenfeld an einem Samstag einen
Informationstisch, bei dem auch Unterschriftenlisten für die Petition an
den bayerischen Landtag ausgelegt werden. Udo Lunz sagte bei der
Sammlung der Unterschriften zum Beispiel in Breitenlesau seine
Unterstützung zu.