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Jubiläum 40 Jahre SPD Waischenfeld

Liebe Freunde der Waischenfelder SPD,

am 2. Januar 1972 wurde im Gasthof Rotes Roß in Waischenfeld der SPD-Ortsverein Waischenfeld gegründet. 2012 können wir, die Waischenfelder Sozialdemokraten, nun auf 40 Jahre zurückblicken.
Wir wollen dieses Jubiläum am 8. Januar 2012 mit einer kleinen Feierstunde ab 14:30 Uhr im Gasthof Jöbstel begehen.

Zu unserer Festveranstaltung mit Ehrungen möchten wir alle Freunde unseres Ortsvereins recht herzlich einladen.

Mit solidarischen Grüßen

Dr. Udo Lunz
1. Vorsitzender

 

 

SPD-Ortsverein aktiv beim Ferienprogramm 2011

Bereits Anfang August organisierte der SPD-Ortsverein federführend das Zeltlager am Tennisgelände, an dem 40 Kinder aus dem Stadtgebiet teilnahmen.

Darüber hinaus führten die beiden SPD- Stadträte Richard Haas und Udo Lunz noch zwei weitere Aktionen durch. Am 11. August wurde eine Fußball-Olympiade mit anschließendem Fußballmatch durch-geführt. Am Freitag, den 26. August stand dann für die Kinder und Jugendlichen „Tischtennis für alle“ mit Rundlauf und einem Mini-Turnier im Bürgerhaus in Breitenlesau auf dem Programm.

Hier geht es zu den Bildern (pdf-Datei)
 

 

„Sommercamp im Ferienprogramm vom 5. bis 7. August“

Das vierte Kinderzeltlager im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Waischenfeld stand unter dem Motto Sommercamp. Auf dem Gelände oberhalb des Tennisplatzes campierten 40 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 13 Jahren bei weitestgehend schönem Sommerwetter von Freitag bis Sonntag. Hauptverantwortlich für die Organisation war die Waischenfelder SPD mit Stadtrat Udo Lunz an der Spitze. Weitere Hauptaktivisten waren der Tennisverein, die Wasserwacht, Jugendliche vom Jugendstadtrat und der Fußball B-Jugend, die Organisatorin der gesamten Ferienprogramms Gerdi Keller und insbesondere die vielen Mütter und Väter. Mehr als 25 Helfer und Helferinnen nahmen sich somit insgesamt mehr als 320 Stunden Zeit, um die Kinder rund um die Uhr zu betreuen - von der Organisation im Vorfeld, der Zubereitung der Verpflegung, der Durchführung der Freizeitaktivitäten bis hin zur Nachtwache.

Am Samstag besuchten die Teilnehmer des Sommercamps bei schönstem Sommerwetter das Waischenfelder Schwimmbad, wo einige Mitglieder der Wasserwacht zusätzlich die Aufsicht über die Kinder übernahmen. Carina Bartsch organisierte mit dem Tennisverein erste Trainingsstunden für angehende Tennistalente. Die weitere freie Zeit verbrachten die Kids mit verschiedenen Spielen (Brett- und Kartenspiele, Nachtwanderung, Miniolympiade, Hockey und Fußball), mit Chillen mit Freunden im Zelt und auf dem Tennisgelände und am Lagerfeuer mit Backen von Stockbrot).

Hier geht es zu den Bildern (pdf-Datei)
 


 

 

Gratulation zum 75. Geburtstag von SPD-Gründungsmitglied Manfred Höfig


Am 20. Juli 2011 feierte Manfred Höfig seinen 75. Geburtstag. Udo Lunz gratulierte dem Jubilar in der Schweinzmühle und überreichte dem Gründungsmitglied der Waischenfelder SPD einen Geschenkgutschein im Auftrag des Ortsvereins.
 

 

SPD-Stadtrat referiert bei Veranstaltung Richtig bewerben des Jugendstadtrats Waischenfeld

„Richtig bewerben“: Es gibt ein Leben nach der Schule / Informationsveranstaltung des Jugendstadtrates Waischenfeld im Juni 2011

Kurz vor Ende des Schuljahres organisierte der Waischenfelder Jugendstadtrat mit Jan Wolf und Jessica Knauer an der Spitze eine Informationsveranstaltung für Schüler und Eltern zum Thema „Richtig bewerben“. Referenten der Veranstaltung im Jugendraum in der Waischenfelder Grundschule waren Peter Liewald, Mitarbeiter im Bereich Bildung und verantwortlich für den Pakt für Ausbildung bei der IHK Bayreuth und der Waischenfelder Stadtrat Udo Lunz.

Peter Liewald referierte über „das Leben nach der Schule“. Liewald beschrieb in seinem Vortrag den gesamten Bewerbungsprozess von der Klärung der Voraussetzungen über die Suche nach geeigneten und möglichen Ausbildungsbetrieben, die Anforderungen an Anschreiben und Lebenslauf bis hin zum Ablauf eines Vorstellungsgesprächs. Zuerst müssen sich die Ausbildungsplatzsuchenden klar machen, was sie können und was sie wollen. Dabei ist es wichtig, sich der eigenen Stärken und Schwächen bewusst zu sein. Haben die Jugendlichen einen Wunschberuf gefunden, gilt es dann einen entsprechenden Betrieb zu finden, der Ausbildungsplätze in diesem Beruf anbietet. Ist dies zum Beispiel in der Umgebung nicht möglich, sollte man nach verwandten Berufen Ausschau halten.

Die Anforderungen an eine gute Bewerbung, die Peter Liewald in seinem Referat darstellte, erarbeitete Udo Lunz anschließend mit den Jugendlichen anhand von Praxisbeispielen:
Zu einem guten Anschreiben gehört unter anderem eine vollständige Adresse. Ist eine Handynummer angegeben, dann ist der Ausbildungsplatzsuchende jederzeit durch die Firma erreichbar. Die Email-Adresse muss seriös sein und soll aus Vor- und Nachnamen bestehen. Ferner ist die korrekte Firmenbezeichnung ebenso wichtig wie die Darstellung der Gründe, warum man sich bei diesem Unternehmen bewirbt. Um Schreibfehler zu vermeiden, sollte die Bewerbung von einem Freund oder den Eltern gelesen und korrigiert werden.
.
Bei Ausbildungsmessen wie zum Beispiel am 9. Juli 2011 in Bamberg können sich Schüler und Eltern über Berufe und Firmen informieren.
Für die Bamberger Ausbildungsmesse bietet die Waischenfelder SPD einigen Jugendlichen eine Mitfahrgelegenheit an. Interessanten können sich bei Udo Lunz per Email unter udo.lunz@gmx.de melden.
 

 

Arbeitstreffen zum Thema Jugendarbeit der Waischenfelder SPD

Der SPD-Ortsverein Waischenfeld-Aufsess hat am 10. Mai zu einem Arbeitstreffen zum Thema Jugendarbeit in den Gasthof Jöbstel eingeladen. Dabei wurde ein Grundkonzept für das Zeltlager im Rahmen des städt. Ferienprogramms Anfang August erarbeitet. Die Aktion findet in diesem Jahr von Freitagnachmittag 5. August, bis Sonntagvormittag 7. August am Tennisplatz statt und soll wieder mit anderen Vereinen durchgeführt werden. Anfang Herbst beabsichtigen die Mitglieder einen Spielnachmittag oder -abend für Kinder und Jugendliche im Jugendraum zu organisieren. Bei entsprechender Resonanz soll dann eine Waischenfelder Herbstolympiade mit mehreren Disziplinen durchgeführt werden, sie sich über mehrere Termine erstrecken soll. Nach Meinung der Anwesenden sei es wichtig, dass auch außerhalb der Sommerferien ein Freizeitangebot für Jugendliche sinnvoll ist, um unter anderem eine Alternative zu Computer und Fernseher zu bieten. Vorsitzender Udo Lunz stellt abschließend noch einen Leitfaden eines Kreisjugendrings aus Schwaben vor, in dem beschrieben ist, wie man professionell ein Ferienprogramm und die Jugendarbeit in einer Gemeinde gestalten kann.

Neben dem Thema Jugendarbeit wurde auch intensiv über das Thema Tetra-Funk diskutiert. Die Stadträte Richard Haas und Udo Lunz gaben einen Überblick über die Historie dieses Themas seit der ersten Anfrage für einen Masten zwischen Heroldsberg und Saugendorf im März 2010. Der Sprecher der Bürgerinitiative, Kai Bützler aus Nankendorf nimmt am nächsten Dienstag beim Gespräch mit Staatssekretär Eck im Landtag teil. Nach seiner Auffassung ist aber eine Bürgerinformationsversammlung nach diesem Termin mit Vertretern aller beteiligten Stellen auf jeden Fall noch erforderlich.
 

 

Durchstarten zum Traumjob: Workshop des JUST und der SPD mit Trainerin Angelika Limmer

Zahlreiche Jugendliche und Eltern aus Waischenfeld und Umgebung sind zu einem Workshop des Jugendstadtrats und der Waischenfelder SPD zum Thema „Durchstarten zum Traumjob“ mit Angelika Limmer, Trainerin für Personalentwicklung und Konfliktmanagement, am 15. April 2011 in den Jugendraum in der Grundschule gekommen.

Tipps zur richtigen Berufsfindung: Was ist der richtige Beruf für mich? Wo liegen meine Stärken? Was interessiert mich besonders? Was mache ich gerne in meiner Freizeit? Diese und weitere Fragen beantworteten die Jugendlichen in einem von Angelika Limmer erstellten Fragebogen, um das eigene Profil zu ermitteln. Haben die Jugendlichen sich so selbst eingeschätzt, dann können bzw. müssen sie herausfinden, welche Berufe dazu passen. So gibt es sogar einen Beruf zu dem die Eigenschaften "chillen in der Freizeit mit Freunden, aber ab und zu dann die Herausforderung mit viel Action" ganz gut passen: die Berufsfeuerwehr. Der Arbeitsablauf eines Berufsfeuerwehrmanns sieht sehr viel Zeit mit Schulungen, Übungen und Wartung der Gerätschaften und Bereitschaftsdienst unter anderem am Wochenende vor. Bei einer Alarmierung müssen die Berufsfeuerwehrmänner dann innerhalb von sehr kurzer Zeit ihre volle Leistungsbereitschaft abrufen. Angelika Limmer betonte, dass junge Leute oft nicht darauf kommen, was ihre Interessen mit einem Beruf zu tun haben könnten. Dies gelte es aber, sich bei der Berufwahl klar zu machen.

Neue Denkansätze bei der Berufswahl: Udo Lunz stellte fest, dass es wichtig ist, eingefahrene Gedankenstrukturen zu durchbrechen und neue Ansätze bei der Berufswahl anzuwenden. Jeder Jugendliche muss sich nach Aussage von Angelika Limmer klarmachen, dass zukünftig lebenslanges Lernen und sich verändernde Berufe zum Alltag gehören werden. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sich Jugendliche ihrer Stärken und Interessen bewusst sind und sich für einen Beruf entscheiden, der ihnen Freude an der Arbeit bereitet. Unmotivierte Mitarbeiter sind öfter krank, erbringen weniger Leistung und werden oft als Erste entlassen. Begeisterung für einen Beruf kann zum Beispiel bei einem Schnupperpraktikum den zukünftigen Arbeitgeber überzeugen und somit auch schlechtere Noten im Zeugnis mehr als wettmachen.

Nächste Veranstaltung: Richtig bewerben. Als Folgeveranstaltung wird der Waischenfelder Jugendstadtrat in den nächsten Wochen die Aktion „Richtig bewerben“ durchführen. Hierbei geht es dann um Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung und um die Vorbereitung zu Auswahltests, wie sie häufig in Industriebetrieben angewandt werden.



 


Neuwahlen des SPD-Ortsvereins Waischenfeld-Aufsess

Neuwahlen waren der Schwerpunkt einer Versammlung des SPD-Ortsvereins Waischenfeld am 1. April im Gasthof Sonne in Waischenfeld. Weiterhin wurde über das aktuelle Thema Tetra-Funk und die Jugendarbeit des Ortsvereins diskutiert.

Neuwahlen: Johannes Haas neuer Stellvertreter für Franz Schuster:
Bei den Neuwahlen des SPD-Ortsvereins gab es einen Generationswechsel beim zweiten Vorsitzenden. Franz Schuster, Gründungsmitglied der Waischenfelder SPD verzichtete aus persönlichen Gründen auf eine weitere Amtszeit. Neuer Stellvertreter aus Waischenfeld ist nun Johannes Haas. Im Amt bestätigt wurden der Vorsitzende Udo Lunz aus Breitenlesau, Stellvertreter Matthias Arneth aus Hochstahl/Aufseß und Kassier Markus Bäuerlein aus Nankendorf. Delegierte für den Kreisverband und Unterbezirk sind Udo Lunz und Matthias Arneth. Darüber hinaus wurde Stadtrat Richard Haas als Jugendbeauftragter gewählt.

Unterstützung der Bürgerinitiative Tetrafunk freies Gebiet Waischenfeld:
Stadtrat Udo Lunz berichtete, dass durch eine erneute Anfrage von Bürgerinitiativensprecher Kai Bützler und der SPD-Stadträte, nun eine Bürger-informationsveranstaltung durch die Stadt geplant wird. Von den drei bekannten Standorten in Nankendorf, Waischenfeld und Eichenbirkig werden für die Masten in Nankendorf und Eichenbirkig Alternativen gesucht. Die Stadträte Lunz und Haas akzeptieren nicht, dass der Behördenfunk auf den bestehenden Mobilfunkmasten oberhalb des Sportplatzes am Greiner platziert wird. Für diesen bisherigen Mast gibt es im Stadtrat nur eine Grundsatzentscheidung für weitere Mobilfunkanbieter mit gleicher Technik. Für die andere Tetra-Funk-Technik, für die bisher der Nachweis fehlt, dass sie nicht gesundheitsgefährdend ist, gibt es im Stadtrat bisher keinen Beschluss bzw. Zustimmung.

Schwerpunktthema Jugendarbeit:
Die Waischenfelder SPD setzt ihre Aktivitäten zum Thema Jugendarbeit fort und hat bereits weitere Veranstaltungen geplant. Am Freitag, den 15. April kommt Angelika Limmer Unternehmensberaterin für Personalentwicklung und Konfliktmanagement aus Erlangen nach Waischenfeld, um die Jugendlichen mit einem Vortrag und anschließender Diskussion bei der Berufsfindung zu unterstützen. Udo Lunz wird darüber hinaus danach bei der Aktion Richtig bewerben des Jugendstadtrats als Referent zum Thema „Tipps für Bewerbungen und Auswahltests“ zur Verfügung stehen. Beim Ferienprogramm der Stadt Waischenfeld wird der SPD-Ortsverein wieder mit anderen Gruppierungen das Zeltlager beim Tennisplatz vom 5. bis 7. August organisieren. Weiterhin führen die Stadträte Haas und Lunz eine Trainingseinheit für junge Fußballtalente durch.
 

Unser Bild zeigt (v.l.n.r.) stv. Vorsitzenden Matthias Arneth, stv. Vorsitzenden Johannes Haas, Kassier Markus Bäuerlein und Vorsitzenden Dr. Udo Lunz.
 


70. Geburtstag Hildegard Piringer

Hildegard Piringer, seit Januar 2000 Mitglied der SPD, konnte am 24.03.2011 ihren
70. Geburtstag feiern. Vorsitzender Dr. Udo Lunz gratulierte der Jubilarin und überreichte
im Auftrag des Ortsvereins ein Geschenk.


 



Versammlung: Bürgerinitiative Tetra-Funk freies Gebiet Waischenfeld

Nach Ansicht der Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordneten Inge Aures lässt sich die Einführung des Behördenfunks (BOS) nicht mehr stoppen. Auf Einladung des Waischenfeld-Aufsesser SPD-Ortsvereins war Aures nun zu einer weiteren Informationsversammlung der Bürgerinitiative „Tetra-Funk freies Gebiet Waischenfeld“ in den Brauereigasthof Schroll in Nankendorf gekommen.

Aures machte dabei deutlich, dass man bei der Einführung des digitalen Behördenfunks bei der gesamten Planung lange hinterherhänge. Schon zur Fußballweltmeisterschaft 2006 hätte dieser eingeführt sein sollen. Dass BOS flächendeckend kommt, habe der Bund vorgegeben. Der größte Fehler sei es jedoch gewesen, die Entscheidungen dazu vorbei am Bürger treffen zu wollen. Bis vor eineinhalb Jahren lief das noch alles hinter verschlossenen Türen ab, so Aures, die bemängelte, dass sich ein normaler Bürger nicht direkt informieren könne, sondern sich alles mühsam erarbeiten muss. Rund 800 der 980 geplanten BOS-Funkmaststandorte in Bayern seien bereits vertraglich abgesichert. Petitionen dagegen sind im Landtag nur etwa acht bisher behandelt worden. Der Widerstand der Bevölkerung sei daher eher sehr gering. Laut Aures sei es aber nun so, dass mit der Stadt und den Bürgern bezüglich der Maststandorte ein Einvernehmen hergestellt werden müsse. Sie forderte mehr Transparenz, damit jeder Bürger nachvollziehen kann, wieso gerade dieser Standort ausgewählt wurde. Für die drei Maststandorte auf Waischenfelder Gebiet würden derzeit noch Alternativen geprüft und das Ergebnis sei noch diese Woche zu erwarten. Dann könnte der Bürgermeister zu einer offiziellen Veranstaltung mit den Bertreibern einladen, so Aures, die aber auch betonte, dass die Einführung von BOS nun weitaus teurer kommt als ursprünglich ermittelt. Im Schnitt sollte ein Mast 133000 Euro kosten, nun sind es 214000 Euro geworden. Dies seien alleine für Bayern nun Mehrkosten von 73 Millionen Euro und bis 2021 müsse man mit Gesamtkosten nur in Bayern mit rund 900 Millionen Euro rechnen. Aures stellte auch klar, dass jede Gemeinde für die Feuerwehr und somit auch für deren Funkempfang zuständig sei. Der Waischenfelder Bürgerinitiative riet sie, ihre geplante Petition schnellstmöglich einzureichen. Denn wenn die Masten erst im Bau sind sei es zu spät, so Aures. Der Sprecher der Bürgerinitiative, Kai Bützler, kritisierte, dass man von den offiziellen Stellen eigentlich keine Informationen bekomme.

Im Vordergrund der geplanten Waischenfelder Petition, zu der derzeit noch Unterschriften gesammelt werden, stehe der Gesundheitsaspekt. „Wir wollen von der Regierung unterschrieben haben, dass dieser Funk nicht gesundheitsschädlich ist“, so Bützler, der als oberstes Ziel der Petition die Schadensbegrenzung nannte. Den Behördenfunk an sich lehne seine Initiative nicht ab, sondern die Art der Strahlung. „Wir sind der Meinung, dass es Alternativen gibt und dies zu einer Sache von Lobbyisten geworden ist“, so Bützler. „Nicht einmal unser Bürgermeister wusste, was Tetrafunk ist“, so Barbara Zeilmann, die auf Wissenschaftler verwies die sagen, dass dieser sehr schädlich für Mensch und Natur sei. Zudem wolle man wissen wo die Masten in den Nachbargemeinden stehen sollen. Denn wir werden ja doppelt oder dreifach bestrahlt, so Zeilmann. Für Bützler ist es nicht nachvollziehbar, wieso auf Waischenfelder Gebiet alle sechs Kilometer ein Mast gebaut werden müsse, weil die Antennen doch angeblich bis zu 25 Kilometer weit strahlen. „Wieso zerstört man jetzt absichtlich die Natur, ist das nicht verrückt“, so auch Inge Swann und nach Meinung von Helmut Zapf gehe es einzig um Wirtschaftsinteressen und die Machterhaltung von Parteien. Für Stadtrat Richard Haas ist es auch ein Ding der Unmöglichkeit, dass auf den O2-Masten oberhalb von Waischenfeld auch Tetrafunk kommen soll. Denn dort befinden sich Sport- und Tennisplätze. „Die sollten das Geld lieber ins Gesundheitswesen oder die Bildung investieren“, meinte Rosi Steinbecher und Zeilmann ergänzte, dass es nicht sein könne, dass ohne eine Studie so viele Milliarden rausgeworfen werden. „Das steht einem einfach bis oben hin“ so Zeilmann, die an die Kombiklasse erinnerte. „Da wollten wir nur einen Lehrer haben und da hieß es, dass dafür kein Geld da ist. Aber für so einen Scheiß gibt’s jetzt Millionen“, so Zeilmann wörtlich. Laut Bützler werde aber auch das Grundgesetz mit Füßen getreten da kein Mensch definitiv sagen könne, ob es gesundheitsgefährlich ist. „Wieso sind in der Schweiz die Grenzwerte viel niedriger, sind das andere Menschen“, so Bützler, der auch Kreisbrandrat Hermann Schreck kritisierte. „Die Meinung des Kreisbrandrats, dass die Diskussionen nun aufhören müssen weil man die Antennen braucht, finde ich unmöglich“, so Bützler. 3. Bürgermeister Kurt Neuner verwies darauf, dass die Petition auf die athermische Strahlung abzielt für die es noch keine Grenzwerte gäbe. „Bevor die Untersuchungen dazu bis 2013 nicht abgeschlossen sind, dürfen auch keine Masten aufgestellt werden“, so Neuner, dem es vor allem aber auch um Schadensbegrenzung geht. Neuner riet abzuwarten bis die Alternativstandorte genannt werden. Den Mast oberhalb von Nankendorf hätte er gerne viel weiter von der Wohnbebauung, eventuell in Richtung Kaupersberg, verschoben.

Text: Thomas Weichert, freier Journalist aus Waischenfeld
 


Jahresauftakt 2011 des SPD-Ortsvereins Waischenfeld-Aufsess

Die Jahresauftaktveranstaltung 2011 des SPD-Ortsvereins Waischenfeld-Aufsess fand am 07.01.2011 im Gasthof Jöbstel statt. Vorsitzender Udo Lunz begrüßte die Mitglieder und Freunde des Ortsvereins als auch eine starke Abordnung der Hollfelder Genossen mit Frank-Rainer Hott an der Spitze. Zur Veranstaltung sind auch Kai Bützler, Barbara Zeilmann und Werner Schwarz aus Nankendorf als Vertreter der Bürgerinitiative „Tetra-Funk freies Gebiet Waischenfeld“.

Schwerpunktthema Jugendarbeit:
In einem Rückblick berichtete Vorsitzender Udo Lunz über die zahlreichen Veranstaltungen des Ortsvereins. Ein Schwerpunkt in 2010 war im Rahmen der kommunalen Zukunftswerkstätte des Ortsvereins die Intensivierung der Jugendarbeit. Beim Ferienprogramm der Stadt Waischenfeld organisierte der SPD-Ortsverein zusammen mit anderen Vereinen das Zeltlager, das wegen des schlechten Wetters in der Schulaula und Turnhalle stattfand. Weiterhin wurde die Burg Rabenstein mit einer Führung durch Wolfgang Huppmann besucht. Im Frühjahr 2010 war der zweitjüngste Bürgermeister Deutschlands, Jonas Merzbacher aus Gundelsheim in Waischenfeld. Das Thema der Veranstaltung lautete „Die Jugend ist gefragt – anpacken statt einpacken“. Weiterhin fand ein Treffen mit dem Waischenfelder Jugendstadtrat (JUST) statt. Im Juli wurde dann mit dem JUST auch eine Diskussionsrunde mit Bürgermeister Pirkelmann kurz vor seiner Wiederwahl durchgeführt.
Dem langjährigen Wunsch nach einem Jugendtreff ist die Jugend in Waischenfeld nun sehr nahe gekommen. Im ehemaligen Werkraum der Grundschule steht nun ein Raum für Jugendliche und Jugendarbeit zur Verfügung, der vom Burschenverein hergerichtet wurde und auch genutzt wird. Nach der Neuwahl der JUST noch im Januar wollen die Stadträte Udo Lunz und Richard Haas den neuen Jugendstadtrat einladen, um das Thema Jugendarbeit und Jugendtreff voranzutreiben. Kai Bützler und Frank Töpfer schlugen 12 Events in 12 Monaten vor, die idealerweise von mehreren Gruppierungen organisiert werden, um den Aufwand auf mehrere Schultern zu verteilen.

Unterstützung der Bürgerinitiative Tetrafunk freies Gebiet Waischenfeld:
Kai Bützler und Barbara Zeilmann berichteten zum Thema Behördenfunk (BOS). Kritisiert wurden die geheimnisvolle Vorgehensweise bei der Standortauswahl der Behörden und die fehlende Information der Bürgerinnen und Bürger. Bei den Gesundheitsrisiken werde von staatlicher Seite immer nur auf die Einhaltung der Grenzwerte für die thermischen Wirkungen der Tetra-Funk-Strahlung hingewiesen. Die athermischen Risiken auf den Menschen wie zum Beispiel Schlafstörungen, für die es überhaupt keine Grenzwerte gibt, werden von den Behörden nicht in Betracht gezogen. Ergebnisse diesbezüglicher Studien sollen erst im Jahr 2014 vorliegen. Da die Masten aber bereits früher gebaut werden sollen, will man in Waischenfeld nicht Teil eines Großversuchs sein. Als Nächstes plant die Bürgerinitiative in Waischenfeld an einem Samstag einen Informationstisch, bei dem auch Unterschriftenlisten für die Petition an den bayerischen Landtag ausgelegt werden. Udo Lunz sagte bei der Sammlung der Unterschriften zum Beispiel in Breitenlesau seine Unterstützung zu.
 

© SPD Ortsverein Waischenfeld-Aufseß 2011